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The 3rd Place: Der Auftakt ist gelungen. 

Unternehmerin Franzi von Hardenberg und Schnitzler-Inhaber Andreas Weitkamp sprachen beim Talk über Motivation, Community und die Frage, wie weit unternehmerische Verantwortung reicht. Das Gesprächsformat krönte einen Tag, der das Schmucklabel The SISS BLISS im Rahmen seiner Roadshow für einen Tag auf den Prinzipalmarkt brachte. Zwei Communities, zwei Welten, ein gemeinsamer Nenner.


Münster, 25. Juni 2026 - Was passiert, wenn eine Serial Entrepreneurin auf einen Familienunternehmer in fünfter Generation trifft? Am 24. Juni 2026 gab Schnitzler am Prinzipalmarkt die Antwort: mit dem Auftakt von The 3rd Place, dem neuen Gesprächsformat des Modehauses Schnitzler. Franzi von Hardenberg, Gründerin von The SISS BLISS, und Andreas Weitkamp sprachen vor mehr als 100 Gästen über ihren Antrieb, Community-Aufbau, und die Frage, wie weit unternehmerische Verantwortung heute reichen muss. Moderiert wurde der Abend von Janina Ostendorf, Netzwerkerin und Gründerin von Jules.

Bereits tagsüber konnten die Kund:innen The SISS BLISS live erleben: Der SISS BLISS Pop-Up in Schnitzlers Damenabteilung war offen für alle, die den Echtgoldschmuck der Marke live erleben und erwerben wollten. Als exklusiver Service war auch Goldankauf vor Ort möglich - mitgebrachtes Altgold wurde direkt in Shoppingguthaben für The SISS BLISS umgewandelt, ein sinnfälliges Bild für das Kernprinzip der Marke: geschlossener Goldkreislauf, hoher Anspruch, direkter Kontakt zwischen Gründerin und Kund:innen.


Auftakt: The 3rd Place

Abends dann der Talk, dessen Name auf Schnitzlers Selbstverständnis hinweist, nicht nur ein Konsumort, sondern auch ein Platz für Dialog zu sein. The 3rd Place - jener Ort zwischen Wohnzimmer und Arbeitsplatz, in dem echte Begegnung möglich wird – feierte seinen Auftakt in Münster. Zwei Unternehmer:innen, die auf den ersten Blick sehr unterschiedlich wirken, teilten an diesem Abend ihre Erfahrungen, Haltungen und Überzeugungen. Was beide verbindet, wurde im Gespräch schnell deutlich: der Antrieb, es besser zu machen.

„Ich baue einfach sehr, sehr gute Produkte und ich verstehe nicht, warum das andere nicht auch machen – denn das ist jederzeit mein Anspruch. Immer zu schauen, welchen Need es gibt und diesen dann mit einem Produkt zu treffen, das einfach besser ist als das, was es schon gibt. Ich bin getrieben davon, und damit habe ich mir auch die Community und schlussendlich ihr Vertrauen aufgebaut.“
Franzi von Hardenberg

Gruppenbild
The 3rd Place

 Andreas Weitkamp, Martina Müllner, Franzi von Hardenberg, Janina Ostendorf

Community als Versprechen - und als Verpflichtung

Einen breiten Raum nahm das Thema Community ein – statt als Buzzword in beiden Unternehmen fühl- und erlebbar. Franzi von Hardenberg schilderte, was hinter ihrer SISS BLISS-Community steckt: kein Absatzkanal, sondern eine langjährige Beziehung, die tägliche Präsenz und Disziplin verlangt.

„Ich mache Instagram seit 10 Jahren und 24/7, ich kann an die Tage, an denen ich wirklich komplett offline war, an einer Hand abzählen. Das unterschätzen viele Menschen: Sichtbarkeit klingt schön, aber diesen Weg zu gehen, diese Community aufzubauen und sich immer wieder neuen Content zu überlegen, sie mitzunehmen in allen Höhen und Tiefen, das ist schon etwas, wofür man sehr viel Disziplin braucht. Für mich ist The SISS BLISS kein Vertriebskanal, sondern eine Beziehung, die ich zu diesen Menschen habe.“
Franzi von Hardenberg

„Bei Schnitzler ist es nicht eine Community, sondern viele verschiedene, die gemeinsam eine große bilden. Das beginnt bei Eltern, die in der Kinderabteilung kaufen und geht bis zu Kund:innen, die uns über Generationen treu bleiben - vor kurzem sprach ich mit einer Kundin, die seit 60 Jahren, seit sie 10 ist, zu Schnitzler kommt. Das ist ein unglaublich schönes Gefühl, eine so große Community um uns zu wissen, die sich wirklich verbunden fühlen. Und klar, jeden Tag daran zu arbeiten, dass wir diese Community vergrößern, erweitern, erneuern.“
Andreas Weitkamp

Beide waren sich einig: Community ist keine Marketingstrategie, sondern eine Verpflichtung.

„Community bringt auch eine Verantwortung mit sich, aber auf Verantwortung haben wir als Unternehmer:innen ja total Bock.“
Andreas Weitkamp

„Ich bin mittlerweile sehr dankbar dafür, dass man oftmals eine Wahlmöglichkeit hat, mit wem man etwas zusammen machen möchte - weil man seiner Community gegenüber auch eine Verantwortung trägt, dass die Dinge, die man ihnen vorstellt, Hand und Fuß haben.“ Franzi von Hardenberg

Handel als gesellschaftlicher Akteur

Besonders nachhallend war der Moment, in dem Andreas Weitkamp den Horizont über den eigentlichen Handel hinaus öffnete. Für ihn ist Schnitzler kein Handelshaus, das Events als Umsatzinstrument betrachtet, sondern ein innerstädtischer Ort mit zivilgesellschaftlicher Funktion:

„Als stationärer Händler geht die Verantwortung für die Community ja noch viel weiter: Wir Händler:innen waren traditionell immer sehr neutral, aber wir haben die Verpflichtung, den Mund aufzumachen, wir haben die Verpflichtung zu sagen: so stellen wir uns Stadt vor, das geht, das geht nicht. Aber auch die Verpflichtung, Räume zu schaffen, wie unseren The 3rd Place, wo Sichtweisen und Meinungen aufeinander treffen können. Wo wir Menschen zusammenbringen – im echten Leben.“
Andreas Weitkamp


Nahbarkeit und der Mut, Dinge anders zu machen

Ein weiteres Leitmotiv des Abends: Authentizität und der Preis, den Sichtbarkeit kostet. Franzi von Hardenberg sprach offen darüber, was Nahbarkeit in der Praxis bedeutet - und warum sie sie liebt.

„Ich möchte wirklich Nahbarkeit zeigen und dazu gehört auch, dass man mich mit Eyepatches sieht, wie ich nach vier Stunden Schlaf versuche, wieder halbwegs gut auszusehen. Ich finde, das sieht man heute viel zu selten, viele zeigen auf Social Media ja nur die Glanzmomente.“
Franzi von Hardenberg

„Mit The SISS BLISS begleiten wir diese Frauen in der Community seit sieben Jahren bei ihren Meilensteinen. Das macht einen solchen Spaß, diese Menschen dann offline kennenzulernen und zu sehen, welche tollen Sachen diese Frauen bewegen. Das ist meine größte Freude und Motivation.“
Franzi von Hardenberg

Der gemeinsame unternehmerische Nenner?

„Wahrscheinlich treibt mich immer am meisten an, wenn mir jemand sagt: das geht nicht.“
Franzi von Hardenberg

„Immer wenn mir jemand sagt, etwas geht nicht, denke ich mir: schauen wir mal genauer hin.“
Andreas Weitkamp


Fortsetzung folgt: The 3rd Place im September

The 3rd Place ist kein einmaliges Format. Bereits im September 2026 setzt Schnitzler die Reihe fort: Dann mit Christian Hattig, Head of Wholesale Northern Europe bei Stone Island, einer Marke, die die zeitgenössische Menswear prägt wie kaum eine andere. Informationen zu Terminen und Anmeldung über schnitzler.com sowie über Instagram und Newsletter von Schnitzler.

Pressekontakt


Andreas Weitkamp
Schnitzler
aw@schnitzler.com

Martina Müllner

Heart of Communication Schnitzler & Weitkamp
martina@uebermode.com


Über Franzi von Hardenberg
Franzi von Hardenberg ist Unternehmerin und Gründerin von The SISS BLISS sowie der nachhaltigen Goldrecyclingplattform BLISS BANG CAPITAL. Zuvor gründete sie 2012 BLOOMY DAYS, den weltweit ersten flexiblen Blumen-Abo-Service, den sie auf rund 300 Mitarbeitende aufbaute. Sie war zwei Jahre Mitglied des Eigenmarkenbeirats des Münsteraner Unternehmens BABYONE und hatte bereits die Ehre sich dank ihrer Verdienste als Unternehmerin in das goldene Buch der Stadt Münster einzutragen. Heute steht sie für modernes Unternehmertum an der Schnittstelle von Community, Nachhaltigkeit und Markenaufbau und zählt zu den bekanntesten Stimmen im deutschen D2C-Umfeld. Zu ihren über 30.000 KundInnen gehören Prominente und Politiker, wie Dorothee Bär, Janin Ullmann, Janina Uhse, Monica Meyer-Ivancan, Riccardo Simonetti und Bill Kaulitz.

Über Schnitzler
1892 beginnt die Geschichte des Modehauses Schnitzler, das mittlerweile in der fünften Generation von Andreas Weitkamp familiengeführt einen besonderen Status in Münster und weit darüber hinaus einnimmt: Ein fein kuratiertes Premiummode Sortiment für Damen, Herren und Kinder auf mehr als 2.000 Quadratmetern stellt den Mensch in den Mittelpunkt: Sowohl in der Beratung als auch im Team. Mit rund 110 Mitarbeitenden schafft Schnitzler attraktive lokale Arbeitsplätze und für seine Kund:innen einen willkommenen Anlaufpunkt bei ihrem Münsterbesuch. Mit einem eigenständig geführten Onlinestore ist Schnitzler auch überregional aktiv. Haltung und Werte bestimmen nicht nur das tägliche Tun, sondern auch die Auswahl der mehr als 200 Marken, die Schnitzlers Angebot definieren. Neben den beiden Prinzipalmarkthäusern 40 und 43, die das Herzstück des Unternehmens bilden, gehört auch der Store Weitkamp am Prinzipalmarkt 6/7 zu Schnitzler. www.schnitzler.com

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